Die Serie S/HE XY erforscht die Zeichen von Geschlechteridentität und deren fragile Balance zwischen Biologie, Sprache und Wahrnehmung.
Ausgangspunkt sind die Chromosomen X und Y – universelle Marker, die hier zu grafischen, räumlichen und sprachlichen Variablen werden. In einer reduzierten Schwarzweiß-Ästhetik entstehen Bilder und Objekte, die zwischen System und Zufall, Struktur und Wandel oszillieren.
Ein rotierender Würfel lässt das X in ein Y übergehen.
Ein Origami faltet „S“ und „HE“ zu einer neuen Form von Lesbarkeit.
Ein Sehtest löst sich auf, wenn X und Y ihre Funktion verlieren – und Bedeutung neu entsteht.
S/HE XY thematisiert das Unbestimmbare dazwischen: den Moment des Übergangs, des Kippens, des Umdenkens.
Eine stille Untersuchung über Identität als Prozess – präzise, poetisch, offen.
Veröffentlichung: Beitrag zum Jahreskalender Kunstuniversität Linz 2026, „bruch/um“







